wetransfer E-Mail ist eigentlich nicht das geeignete Medium für die Übertragung üppiger Datenmengen. Wer eine größere Menge Fotos, vielleicht auch noch im RAW-Format, per E-Mail verschicken möchte, sieht sich deshalb oft genötigt, seine Bilder entweder auf mehrere E-Mails aufzuteilen, oder sie auf einen Server zu laden, und dem Empfänger per E-Mail lediglich einen Link zu schicken.

Ähnlich, aber in der Handhabung wesentlich eleganter, funktioniert der Versand großer Datenmengen mit dem Service WeTransfer. Sie rufen die Website auf, geben die zu übertragenden Daten an, tragen die E-Mail-Adressen der Empfänger und Ihre eigene ein, hinterlassen eventuell noch eine Nachricht und klicken auf “Transfer”.

WeTransfer lädt Ihre Dateien nun auf seinen eigenen Server, und schickt den Empfängern eine E-Mail mit einem Link, über den diese die Dateien abholen können. Sie selbst erhalten zur Bestätigung ebenfalls eine E-Mail, und werden erneut per E-Mail benachrichtigt, so bald einer der Empfänger die Dateien heruntergeladen hat.

WeTransfer ermöglicht den Versand von bis zu zwei Gigabyte an bis zu 20 Empfänger gleichzeitig. Die Dateien bleiben zwei Wochen auf dem Server des Dienstes und werden danach dauerhaft gelöscht. Der Service ist kostenlos und eine Registrierung nicht erforderlich. WeTransfer finanziert sich durch Werbung einer ganz besonderen Art: Während Sie WeTransfer benutzen, wechselt der Service sein Hintergrundbild, das von einem seiner Werbekunden beigesteuert wurde – für Foto-Enthusiasten in vielen Fällen absolut sehenswert.

Natürlich dürfen auch beim Datentransfer via WeTransfer Sicherheits- und Datenschutzaspekte nicht vernachlässigt werden. Das Unternehmen hat seinen Sitz in den Niederlanden und unterliegt damit europäischen Datenschutzrichtlinien, die ein gutes Stück strenger sind als zum Beispiel die der USA. Wer dennoch ganz sicher gehen möchte, dass unberechtigte Dritte nicht in seinen Daten herumstöbern, packt sie am besten einfach vor dem Versand in eine verschlüsselte ZIP-Datei.

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