Am letzten Sonntag im April eines jeden Jahres ist “Pinhole Day”, wie schon im Artikel Loch statt Linse… erwähnt. So mancher nimmt sich von Jahr zu Jahr vor, daran teil zu nehmen, doch plötzlich ist jener Sonntag da, und er hat es wieder nicht geschafft, sich eine Lochkamera zu beschaffen. Doch jetzt haben auch Foto-Enthusiasten, die an chronischer Verschieberitis leiden, keine Ausrede mehr – zumindest, wenn sie eine Spiegelreflexkamera ihr eigen nennen. Mit der und ein paar Zutaten, die sich in so gut wie jedem Haushalt finden, lässt sich mit einem Arbeitsaufwand von drei Minuten eine Lochkamera basteln. Dieser Videoclip zeigt, wie es geht:
Der wichtigste Arbeitsschritt ist das Lochen der Alufolie: Je kleiner das Loch, desto schärfer die erzielten Bilder. Vorteil digitaler Spiegelreflexkameras: Sie können in Ruhe testen, mit welcher Belichtungszeit Sie die besten Resultate erzielen. Die hier gezeigte Quick- and Dirty-Lösung benötigt für Außenaufnahmen in der Nachmittagssonne eine halbe Sekunde, für Innenaufnahmen mit Deckenbeleuchtung 25 Sekunden – ein Stativ ist also obligatorisch.









Hab ich vergangene Woche so ähnlich auch schon probiert.
Größter Nachteil an der ganzen Sache: _Jedes_ auch noch so mikroskopisch kleine Partikel Sensordreck ist erkennbar.
Leider wahr – motiviert aber auch, sich endlich mal wieder aufzuraffen, den Sensor zu reinigen
Kann man irgendwo ein paar Bilderbeispiele sehen?
Ich wollte ja eigentlich bis Sonntag warten – aber weil gerade so nett die Sonne scheint und du gefragt hast, bin ich eben in den Garten geturnt, und habe ein paar Probeschüsse gemacht, die hier zu bewundern sind. Da siehst du auch gleich, was passiert, wenn man das Loch zu groß macht