Drei neue Kameras hat Sigma dieser Tage angekündigt: Die Edel-Kompaktkameras DP1 und DP2 bekommen mit den Modellen DP1x und DP2s Nachfolger, und die SLR-Familie wächst um die mit einem 14 Megapixel auflösenden Foveon-Sensor ausgestattete SD15. Wann der Nachwuchs freilich das Licht der Welt erblickt, behält Sigma vorerst für sich.
Die DP-Modelle: Großer Bildsensor und Festbrennweite
Wie ihre Vorgängermodelle werden auch die DP1x und die DP2s mit Festbrennweiten und Bildsensoren in SLR-Größe ausgerüstet sein. Die DP1x ist mit einem 28-Millimeter-Weitwinkel-Objektiv (umgerechnet auf Kleinbild) ausgestattet, die DP2s mit einer 41-Millimeter-Normalbrennweite. Der Bildsensor Der Bildsensor, der in beiden Kameras verbaut ist, entspricht im Formant den in den digitalen SIGMA Spiegelreflex-Kameras verbauten Sensorten. Der Bildsensor ist damit etwa 7 bis 12 mal größer als die Bildsensoren in herkömmlichen kompakten Digitalkameras und garantiert dadurch eine erhebliche Leistung. Die Pixelgröße des Bildsensors misst 7.8μm.
Sigma versieht die DP1x mit dem Nachfolger des “TRUE” Bildprozessors, dem neuen “TRUE II“ Bildprozessor (“Three-layer Responsive Ultimate Engine”, abgekürzt “TRUE”), dem ersten Bildprozessor, der speziell für die Zusammenarbeit mit dem 3-Schichtigen Foveon X3 Sensor konzipiert wurde. Ein neuer Rechenprozess optimiert die optischen Signale, beschleunigt interne Prozesse und soll hoch aufgelöste Bilder mit fein abgestuften Tönen entstehen lassen.
Auf die allerorten angebotene HD-Videoaufzeichnung hat Sigma bei den Kompaktkameras verzichtet: Beide zeichnen Videos mit 30 Bildern pro Sekunde, aber lediglich in QVGA-Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten auf.
Als Preisempfehlung nennt Sigma für die DP2s einen Preis von 799 Euro, ein Preis für die DP1x steht noch aus.
Die SD15: “um den neuen „TRUE II“ Bildprozessor herum entwickelt”
Die Spiegelreflexkamera SD15 verwendet den gleichen Bildsensor wie die neuen SD-Modelle und arbeitet entsprechend auch mit dem gleichen Bildprozessor. Ein Novum: Die SD15 zeichnet die Bilder nun endlich auch auf SD-Karten auf. Dank eines größeren Pufferspeichers zeichnet die Kamera21 Bilder in Folge im RAW-Modus auf. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 3 Bildern pro Sekunde. Die SD15 ist mit vier Belichtungsbetriebsarten ausgestattete: Der 77-Segment-Mehrfeldmessung, Spotmessung, Mittenbetonte Messung und Mittenbetonte Integralmessung. Das gibt dem Fotografen die Möglichkeit, dem Motiv und der Situation entsprechende Belichtungsbetriebsart zu wählen. Für schwierige Lichtsituationen stehen dem Fotografen zwei Belichtungsreihenautomatiken zur Verfügung: Eine Dreier Serie mit der in 1/3 Schritten bis zu ±3 Belichtungsstufen ausgeglichen werden kann und eine Fünfer-Serie mit der in 1/3 Schritten bis zu ±1,7 Belichtungsstufen ausgeglichen werden kann.
Sigma empfiehlt einen Preis von 899 Euro, auch bei der SD15 stehen Informationen zum Liefertermin noch aus.







“edel kompaktkameras”..schön gesagt. sigmas DP serie hat den namen aber auch verdient. bin mal auf den neuen sensor gespannt, die bilder waren ja bei den vorgängern schon echt grandios..