Ricoh CX3 Zoomfaktor 10, HD-Video-Aufzeichnung, ein “Haustier”-Motivprogramm und eine intelligente Automatik: Diese Merkmale der vom Hersteller  eben vorgestellten Ricoh CX3 reihen die Kamera in den Trend der Gegenwart ein, dem auch etliche Modelle anderer Hersteller folgen. Erst ein zweiter Blick zeigt, dass die Kamera sich mit einigen Merkmalen durchaus aus der Masse der Neuerscheinungen heraus hebt:

So haben die Entwickler beim Haustier-Motivprogramm nicht nur daran gedacht, der Elektronik beizubringen, wie ein Katzenkopf aussieht, sondern auch auf die schreckhafte Natur und die empfindsamen Augen vieler Zweibeiner Rücksicht genommen: Im Haustiermodus bleiben Blitzgerät und Autofokus-Hilfslicht dunkel, und auch die Signaltöne der Kamera verstummen – ganz allgemein nützlich, wenn unbemerktes Fotografieren gewünscht ist (dass auch Stalker und Privat-Paparazzi davon profitieren, muss wohl in Kauf genommen werden).

HDR, Super-Makro und schnelle Serienbilder

Nützlich ist auch der Doppelbelichtungsmodus: Beim Fotografieren kontrastreicher Motive lässt sich damit der Dynamikumfang spürbar steigern. Mit einer neuen Einstellung kann zudem auch die Wirkung der Dynamikerhöhung beeinflusst werden. Unter der Verwendung der Optionen “Lichter, Schatten und Aus” lässt sich festlegen, welcher Tonwertbereich Vorrang hat.

Mit den Makrofunktionen kann sich der Fotograf dem Objekt beim Einsatz der kürzesten Brennweite bis auf 1 cm nähern. Mit Tele-Makro-Einstellung liegt die Nahgrenze bei 28 cm.

Bei der Aufnahme bewegter Motive sind auch die Serienbildfunktionen nützlich, die im Extremfall 120 Aufnahmen in einer einzigen Sekunde (dann allerdings nur in VGA-Auflösung) ermöglichen. Häufiger zum Einsatz kommen werden aber wahrscheinlich die Serienbildmodi “M-Serie Plus (10M)” und “M-Serie Plus (2M)”, wobei die Zahl in Klammern für die dabei erreichbaren Auflösungen steht: Mit M-Serie Plus (10M) werden im Moment des Auslöser-Loslassens 15 Bilder der vorangegangenen drei Sekunden gespeichert und mit M-Serie Plus (2M) 26 Bilder der letzten 0,9 Sekunden vor dem Loslassen.

Die Kamera verfügt über einen 10 Megapixel auflösenden, rückwärtig beleuchteten CMOS-Bildsensor und eine Rauschreduzierung mit dem Algorithmus der bekannten GR DIGITAL III. Die Rauschreduzierung wird unmittelbar an den Signalen vorgenommen, die aus dem CMOS-Bildsensor kommen.

Die Kamera ist ab Februar erhältlich, Ricohs Preisempfehlung liegt bei 349 Euro.

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