In der Reihe der Hersteller, die dieser Tage eine neue Modellpalette präsentieren, darf natürlich auch Nikon nicht fehlen. Mit sieben neuen Modellen aus der Coolpix-Reihe geht der renommierte Kamerabauer an den Start, mit wenigstens drei davon folgt Nikon dem Trend zum Megazoom: Zoomfaktor 26 bietet die am besten ausgestattete Coolpix P100, während die Coolpix L110 die Brennweite um den Faktor 15 variiert und die Coolpix S8000 den Rekord als flachste Kompaktkamera der Welt mit einem 10-fach-Weitwinkelzoom-Objektiv hält.

Bridgekameras für Einsteiger und Fortgeschrittene

Nikon Coolpix P100 Für mittlere bis gehobenere Ansprüche bietet Nikon die beiden Bridgekameras Coolpix P100 und L110 an. Das Flaggschiff P100 ist mit einem innovativem CMOS-Sensor mit rückwärtiger Beleuchtung ausgestattet, der 10,3 Megapixel auflöst. Neben Fotos zeichnet die P100 auch Filmsequenzen in 1080p Full HD mit Stereoton, optischem Zoom, Autofokus und 30 Bildern pro Sekunde auf. Der 26-fache Zoom beginnt bei weitwinkligen 26 Millimetern (umgerechnet auf Kleinbild).

Die L110 ist insgesamt etwas sparsamer ausgestattet: Sie nutzt einen herkömmlichen Bildsensor, der 12,1 Megapixel auflöst, der Zoombereich ist auf den Faktor 15 “beschränkt”, und Nikon nennt als eines der herausstechenden Merkmale eine von anderen Kameras nicht erreichte Energieeffizienz – auf Reisen oder in anderen Situationen, in denen so schnell kein Ersatzakku zur Verfügung steht, kann das durchaus über “Bild” oder “nicht Bild” entscheiden.

Superschlanker Superzoom: Die Coolpix S8000

Nikon Coolpix S8000 Als Schlankheitsrekordhalter sieht Nikon die Coolpix S8000: Trotz eines 10-fach-Zoomobjektivs ist die Kamera gerade einmal 27,3 Millimeter dünn. Die Autofokus-Geschwindigkeit der Kamera liegt nach Nikon-Angaben auf dem Niveau einer digitalen Spiegelreflexkamera. Gleich vier Technologien sollen Verwacklungen vorbeugen: Die hohe Empfindlichkeit von bis zu ISO 3200 verringert die Gefahr von verwischten Bildern bewegter Motive und wird durch den Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe ergänzt. Die Bewegungserkennung erkennt Bewegungen der Kamera und des Motivs und verringert sowohl Verwacklungs- als auch Bewegungsunschärfe – etwa bei Nachtaufnahmen oder Sportveranstaltungen. Zu guter Letzt soll der Best Shot Selector (BSS) zu schärferen Bildern führen, der in rascher Folge zehn Belichtungen vornimmt und nur die schärfste Aufnahme speichert.

Schlank und preisgünstig

Nikon Coolpix L21 Die vier übrigen Kameras bedienen eher das untere Preissegment: Coolpix L21, L22, S3000 und S4000 verzichten auf üppigen Zoom. Die beiden erstgenannten bringen einen Zoomfaktor von 3,6 mit, die beiden übrigen einen von 4. Sie zeichnen sich vor allem durch kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und eine sehr einfache, einsteigerfreundliche Bedienung aus – immerhin ist eine “echte Nikon” dafür aber auch schon ab 89 Euro zu bekommen.

Nikon Coolpix L110

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Nikon Coolpix L110 (Foto: Nikon)

Preisempfehlung und Verfügbarkeit

Coolpix P100: 399 Euro, Anfang März 2010

Coolpix L110: 269 Euro, Ende Februar 2010

Coolpix S3000: 139 Euro, Mitte März 2010

Coolpix S4000: 179 Euro, Mitte März 2010

Coolpix S8000: 269 Euro, Ende Februar 2010

Coolpix L21: 89 Euro, Ende Februar 2010

Coolpix L22: 109 Euro, Ende Februar 2010

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