Gleich in drei Marktsegmenten stellt Olympus neue Kameramodelle vor. Mit den Bridge-Kameras SP-800UZ und SP-600UZ greift Olympus den aktuellen Zoom-Hype auf, die beiden neuen Tough-Modelle µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-6020 richten sich an Sportler und andere, die unter rauhen Bedingungen fotografieren, und mit dem jüngsten Spross der PEN-Familie, der E-PL1, adressiert Olympus preissensible Nutzer mit gleichwohl höheren Ansprüchen.

Olympus E-PL1: Die Einsteiger-PEN

Olympus E-PL1 Für die einen ist es ein Stilbruch, für die anderen eine konsequente Fortsetzung: Dem jüngsten Spross der PEN-Familie hat Olympus erstmals einen Blitz eingebaut. Anders als mit der im Januar erschienenen E-P2 richtet sich Olympus mit der E-PL1 eher an anspruchsvolle Ein- und Aufsteiger und greift dabei ausdrücklich nach dem Markt, den sonst Einsteiger-Spiegelreflexkameras bedienen (siehe auch unseren Kommentar “Fünf Gründe, warum Spiegelreflexkameras Auslaufmodelle sind”).

Die Kamera, die mit Objektiven der Micro Four Thirds-Reihe genutzt werden kann, bietet einen 12,3 Megapixel Live MOS Sensor, einen Bildstabilisator, der bis zu drei Blendenstufen kompensiert, und, (nicht nur) für Einsteiger interessant, einen Live Guide auf dem  2,7 Zoll großen LCD. Leicht verständliche Erklärungen sollen beim Einstellen spezieller SLR-Effekte, wie zum Beispiel der Schärfentiefe helfen.

Zoom, und noch mehr Zoom: Olympus SP-800UZ und SP-600UZ

Olympus SP-800UZ Bei der Frage, wer den längsten hat, muss natürlich auch Olympus mitmischen. Ganz vorn dabei dürfte die SP-800UZ sein, die einen Brennweitenbereich (umgerechnet auf Kleinbild) von 28 bis 840 Millimetern abdeckt. Nicht ganz so weit reicht der Zoom der SP-600UZ, aber 28 bis 420 Millimeter sind ebenfalls nicht zu verachten. Konsequent ist, dass Olympus unmittelbar nach Nennung des Brennweitenbereichs auf die “Dual Image Stabilisation”, eine Kombination von mechanischem Bildstabilsator und hoher Lichtempfindlichkeit, hinweist, sonst dürften verwacklungsfreie Aufnahmen im extremen Telebereich wohl auch ein Ding der Unmöglichkeit sein. Die Kameras lösen14, respektive 12 Megapixel auf, bemerkenswert ist ansonsten noch der interne Speicher, der bei der SP-800UZ immerhin 2 Gigabyte umfasst, bei der kleineren Schwester zumindest ein Gigabyte.

Hart und noch härter: Olympus µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-6020

Olympus Mju-Tough-8010 Kameras, die “Tough” im Namen tragen, müssen vor allem eines können: Einstecken. Olympus verspricht, dass die beiden Neuzugänge Wassertiefen von 5 (Tough-6020) oder sogar 1o (Tough-8010) Metern unbeschadet überstehen, Stürze aus 1,5 bis 2 Metern Höhe überleben und auch bei Temperaturen bis zu 10 °C nicht einfrieren. Die Tough-8010 bringt sogar ein Manometer mit, um beim Tauchen den Druck im Auge zu behalten. Ansonsten weisen die beiden Modelle viele Gemeinsamkeiten auf: 14 Megapixel, einen Fünffach-Zoom von 28 bis 140 Millimetern, und zwei Gigabyte internen Speicher bieten beide Kameras gleichermaßen.

Olympus E-PL1

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Olympus E-PL1 (Foto: Olympus)

Empfohlene Preise und Verfügbarkeit:

E-PL1: 599 Euro (variiert abhängig von diversen Kit-Versionen), ab März 2010

SP-600UZ: 279 Euro, ab Februar 2010

SP-800UZ: 379 Euro, ab März 2010

µ TOUGH-8010: 399 Euro, ab März 2010

µ TOUGH-6020: 319 Euro, ab März 2010

µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-602µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-60200

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