Fünf neue Kompaktkameras, die unterschiedliche Bedürfnisse anspruchsvoller Hobbyfotografen abdecken, hat Samsung vorgestellt. Pfiffige Ideen sind allen fünf neuen Modellen gemeinsam – auch solche, die nicht unbedingt auf komplexer Hochtechnologie basieren. So ist zum Beispiel der Gehäuseboden der Samsung PL80 um 7 Grad abgeschrägt. Um ein Selbstporträt zu schießen, benötigt der Fotograf so kein Stativ mehr, sondern nur noch eine ebene Stellfläche, von der aus die Kamera zu ihm “aufblickt”. Aber zu den Merkmalen der neuen Kameras gehören durchaus auch Hightech-Innovationen.

Die PL80: Eine schräge Idee

Samsung PL80 Neben dem abgeschrägten Gehäuseboden bietet die PL80 unter anderem eine duale Bildstabilisierung, die einen elektronischen Verwacklungsschutz mit einem mechanischen Bewegungsausgleich kombiniert. Neu ist auch ein Verfolgungs-Autofokus:  Mit dieser Technologie ausgerüstet, analysiert die PL80 die Bewegungen von Menschen und Objekten und löst dann im entscheidenden Moment aus. Eine interne Bildverwaltung erleichtert das Wiederfinden einzelner Fotos auf einer gefüllten Speicherkarte: Die PL80 ordnet die Dateien automatisch nach Zeit, Inhalt, Farbe oder Thema. Nach solchen Merkmalen lassen sich die Fotos durchsuchen und schnell identifizieren. Bilder und Videos können überdies mit Tags versehen werden und so eindeutig einem gewünschten Themenbereich zugeordnet werden. Die PL80 bietet eine Auflösung von 12,2 Megapixeln, der fünffache Zoom beginnt in der Weitwinkel-Position bei 28 Millimetern (umgerechnet auf Kleinbild-Brennweite).

Mager-Models: ST60 und ST70

Samsung ST70 Auffälligstes Merkmal der beiden Lifestyle-Modelle ST60 und ST70 ist ihre fehlende Tiefe: Gerade einmal 16,6 Millimeter sind die Kameragehäuse schlank. Dennoch weist die ST60 einen vierfachen, die ST70 sogar einen fünffachen optischen Zoom auf, der bei 27, respektive 27,6 Millimetern Weitwinkelbrennweite beginnt. Gemeinsam ist den Kameras ein interessantes technisches Merkmal, die Gesichtswiedererkennung: Einmal gespeicherte Personen erkennen die ST70 und ST60 auf Folgebildern automatisch wieder und fokussieren sie automatisch. So sollen Partner, Freunde und Familie wie von selbst angemessen ins Blickfeld gerückt werden können. Unterschiede bestehen unter anderem in der Auflösung (die ST60 löst Bilder mit 12 Megapixeln auf, die ST70 mit 14,2 Megapixeln) und dem Stabilisierungssystem (die ST60 verfügt lediglich über einen elektronischen Bildstabilisator, die ST70 über eine duale Bildstabilisierung wie die oben erwähnte PL80.

Reisegefährten: WB600 und WB650

Samsung WB650 Die WB600 und WB650 gehören in die Kategorie der Megazoom-Kameras, bieten sie doch einen insgesamt 15-fachen Zoomfaktor, der bei einer extremen Weitwinkel-Position von 24 Millimetern beginnt. Beide Kameras vereinen die meisten Vorzüge der vorgenannten Modelle – also eine intelligente Bildverwaltung, Gesichtswiedererkennung, duale Bildstabilisierung etc., lösen beide 12 Megapixel auf, unterscheiden sich aber vor allem in einem Merkmal: Die WB650 verfügt über eine Kombination aus GPS und integrierter Landkarte. Das erlaubt dem Fotografen nicht nur, gesuchte Aufnahmen rasch zu finden, zu organisieren und zu managen. Die interaktive Landkarte ermöglicht die konkrete Lokalisierung des Motives. Damit fungiert das Kameradisplay zusätzlich auch als Reiseführer. Alle Aufnahmen werden mit Geodaten versehen, die es erlauben, jederzeit festzustellen, an welchen Punkt der Erde das Foto entstanden ist.

Samsung PL80

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Samsung PL80 (Foto: Samsung)

Die Samsung PL80 ist ab März zum Preis von 199 Euro UVP in den Farbvarianten Schwarz, Silber und Rot im Handel verfügbar. Die Samsung ST70 kommt im März in den Farben Schwarz und Silber zum Preis von 249,- Euro auf den deutschen Markt. Die Samsung ST60 ist ab Februar zum Preis von 199,- Euro in den Farbvarianten Schwarz, Silber, Rot und Purple im Handel verfügbar. Die Samsung WB650 ist ab Februar zum Preis von 399,- Euro im Handel verfügbar, die Samsung WB600 ab März zum Preis von 349,- Euro.

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