start3d Kino-Blockbuster wie “Avatar” oder “2012″ haben einer im Grunde alten Technik erneut den Weg geebnet: Der 3D-Projektion. Fast alle großen Elektronikhersteller haben inzwischen angekündigt, noch in diesem Sommer Fernseher auf den Markt zu bringen, die dreidimensionale Bilder liefern. Und mit der Fujifilm Finepix REAL 3D W1 ist erst kürzlich eine digitale Kamera in 3D-Technologie erschienen. Wer selbst mit der 3D-Fotografie experimentieren möchte, kann die ersten Schritte aber auch mit einer herkömmlichen Kamera nachvollziehen – dank Start3D.com.

Mit Start3D hat Gründer Colin Davidson, der unter anderem die Doktorwürde der University of Oxford in “computer vision and robotics” erworben sowie als Entwickler bei Microsoft und Industrial Light & Magic gearbeitet hat, eine Plattform geschaffen, auf der die Nutzer ihre eigenen Fotos in 3D-Projektion zeigen können. Heraufgeladen werden können Fotos der oben erwähnten 3D-Kamera von Fujifilm, aber auch Einzelbilder im JPEG-Format – dann allerdings paarweise, und jeweils um einen durchschnittlichen Augenabstand zueinander versetzt aufgenommen.

Der 3D-Effekt stellt sich im “Piku-Piku”-Modus auch ohne 3D-Brille ein: Dabei wechselt der Betrachterstandpunkt kontinuierlich von links nach rechts und wieder zurück, und zwar annähernd ruckelfrei, da Start3D die erforderlichen Zwischenbilder nach dem Upload der beiden Einzelaufnahmen selbst berechnet. Die Qualität der Resultate hängt allerdings stark vom Ausgangsmaterial ab: Wer keine 3D-Kamera besitzt, sollte auf keinen Fall auf ein Stativ verzichten.

Ein äußerst gelungenes Beispiel finden Sie hier, während dieses, in zehn Minuten von uns selbst erstellte 3D-Bild durchaus noch Optimierungspotential offenbart.

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