Panasonic ergänzt seine Lumix-Reihe um vier weitere Kameras. Gemeinsam ist allen die Aufzeichnung von HD-Videos und ein Zoom, der bei weitwinkligen 25 bis 28 Millimetern beginnt. Wer oft und gern reist, wird den GPS-Chip der TZ10 zu schätzen wissen, während Sport- und Outdoor-Freunde wohl die “unkaputtbare” FT-2 bevorzugen werden.
Für unterwegs: Die TZ10
TZ, das steht für “Travel Zoom”, und lenkt die Aufmerksamkeit auf die beiden Hauptqualitäten der Kamera: Dank GPS-Unterstützung speichert sie nicht nur den Standort jeder Aufnahme, sondern hilft dem Reisenden auch bei der Orientierung: Auf Wunsch zeigt sie die Namen von Städten und interessanten Orten im Klartext an. Und der Zoom-Bereich reicht von 25 bis 300 Millimetern (umgerechnet auf Kleinbildformat), sodass für fast jede Aufnahmesituation eine passende Brennweite zur Verfügung steht. Die Kamera nimmt Fotos in Auflösungen von bis zu 12,1 Megapixeln auf und zeigt auch Stärken in der Video-Aufzeichung: Dank des platzsparenden Formates “AVCHD Lite” passt ohne Qualitätseinbußen fast doppelt so viel Videomaterial auf die Speicherkarte wie bei der Verwendung des Motion JPEG-Formats.
Kompakt bis superkompakt: ZX3 und FX66
Recht ähnlich sind sich die DMC-ZX3 und die DMC-FX66: Beide lösen 14 Megapixel auf, filmen HD-Videos, verfügen über einen optischen Bildstabilisator (Power OIS genannt) und passen dank sehr kompakter Abmessungen wohl in fast jede Hand- oder Jackentasche. Unterschiede zeigen sich im Detail: Die ZX3 bietet einen Zoom von 25 bis 300 Millimetern, bei der FX66 sind es nur 25 bis 125 Millimeter. Außerdem haben die Hersteller bei der FX66 auf das AVCHD-Lite-Format für die Videoaufzeichnung verzichtet, hier steht das gewohnte Quicktime Motion JPEG-Format zur Verfügung. Zu vernachlässigen sind die Unterschiede, was Größe und Gewicht betrifft: Mit 159 Gramm inklusive Speicherkarte und Akku übertrifft die ZX3 die FX66 gerade einmal um 14 Gramm.
Fast unkaputtbar: Die FT2
Als besonders hart im Nehmen preist Panasonic die FT2 an: Wasserdicht bis 10 m Tiefe, fallsicher bis 2 m Höhe und frostfest bis -10° soll die Kamera sein, das T im Namen steht denn auch für “tough”. Wer noch tiefere Tauchgänge plant, bekommt bei Panasonic ein Unterwasser-Gehäuse als Zubehör, das die Tiefentauglichkeit auf 40 Meter ausdehnt. Entsprechend den robusten Anforderungen weist die Kamera kein ausfahrbares Objektiv auf, Zoom und Fokussierung spielen sich komplett im Inneren ab. Dennoch bringt es die FT2 immerhin auf einen Zoombereich von 28 bis 128 Millimetern. Auch die FT2 zeichnet HD-Videos im Format AVCHD Lite auf. Die Kamera löst effektiv 14,1 Megapixel auf.
Alle Kameras sollen im März in den Handel gehen. Panasonic empfiehlt für die FT2 und die TZ10 einen Verkaufspreis von 399 Euro. Die ZX3 soll zum Preis von 299 Euro in den Handel gehen, die FX66 wird für 279 Euro erhältlich sein.






