Mit der heute offiziell vorgestellten Systemkamera NX10 setzt Samsung konsequent einen aktuellen Trend fort: Eine unter Verzicht auf ein Spiegelsystem recht kompakte (und wohl auch preisgünstige) Kamera, die nichtdestoweniger ein Bajonett für Wechselojektive bietet. Wem jetzt “Micro Four Thirds” durch den Kopf geht, der liegt nur fast richtig: Im Alleingang hat Samsung ein eigenes Wechselobjektiv-System entwickelt, das sich als Konkurrenz zu Micro Four Thirds positionieren soll.
Ob das gelingt, dürfte nicht unwesentlich von den Kameras abhängen, die auf Samsungs Bajonettsystem setzen – und da hat Samsung mit der NX10 auf den ersten Blick keine schlechte Vorarbeit geleistet. Als erste Kamera ihrer Klasse ist die Samsung NX10 mit einem CMOS-Sensor im APS-C-Format (mit den Abmessungen 23,4 x 15.6 mm) ausgerüstet. Bildsensoren in dieser Größe kommen bisher nur in Spiegelreflexkameras zum Einsatz. Kleineren Sensoren ist ein solcher CMOS-Sensor in der Regel deutlich überlegen, da seine großen Pixelflächen für ein besseres Signal/Rauschverhältnis sorgen und somit für bessere Bildqualität. Ein größerer Sensor bietet dem Fotografen auch mehr Spielraum für das Fotografieren mit selektiver Schärfe. Je größer der Sensor desto kleiner ist der Tiefenschärfenbereich bei offener Blende. Gerade in der Porträtfotografie, in der mit geringen Tiefenschärfen gearbeitet wird, könnte sich der große Sensor, der übrigens 14,6 Megapixel auflöst, als Vorteil erweisen.
AMOLED-Display verspricht mehr Durchblick
Die Samsung NX10 verfügt über großformatiges Display mit einer Diagonale von 3 Zoll, respektive 7,62 Zentimetern. Dank AMOLED-Technik verspricht das Display im Vergleich zu herkömmlichen Kamerabildschirmen ein hohes Kontrastverhältnis und klare Bilder mit starker Leuchtkraft. Auch in sehr hellen Lichtsituationen, etwa bei voller Sonneneinstrahlung am Meer oder im Schnee, soll der Blick auf das Motiv erhalten bleiben. Darüber hinaus eröffnet der Bildschirm ein erweitertes Blickfeld auf das Motiv, das auch in spitzer Winkeldistanz erfasst werden kann. Die Schaltgeschwindigkeit des Bildschirms wird dank AMOLED erhöht, der Energieverbrauch und damit die Belastung des Akkus aber deutlich verringert – ein wichtiger Vorteil etwa auf Reisen.
Darüber hinaus bietet die Kamera die Möglichkeit, sämtliche Bildparameter manuell zu setzen, aber auch von einer intelligenten Automatik steuern zu lassen. Videos lassen sich in HD-Qualität aufzeichnen, und sogar an das klassische Problemfeld “Verlust und Diebstahl” hat man bei Samsung gedacht: In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Code-No.com hat Samsung jeder Kamera ein Schild aus gebürstetem Aluminium mit einer Seriennummer beigelegt. Diese kann auf der Kamera angebracht und registriert werden. Somit kann die Kamera auch im Falle des Verlustes problemlos dem Besitzer zugeordnet werden.
Einen offiziellen Termin für die Markteinführung der NX10 in Deutschland gibt es derzeit noch nicht, und auch Preise oder geplante Kit-Konstellationen verrät Samsung derzeit nicht. Lange dürfte die neue Systemkamera aber nicht mehr auf sich warten lassen. Ob es sich dabei, wie in den Mitteilungen von Samsung versprochen, um eine “Revolution” handelt, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein.
einem hochwertigen CMOS-Sensor im APS-C-Format
(23,4 x 15.6 mm) ausgerüstet. Dieser kommt bisher nur in
Spiegelreflexkameras, wie etwa der Samsung GX20, zum
Einsatz. Im Vergleich zu kleineren Sensoren ist dieser
CMOS-Sensor deutlich überlegen, da seine großen
Pixelflächen für ein besseres Signal/Rauschverhältnis
sorgen und somit für bessere Bildqualität. Darüber hinaus
P r e s s e i n f o r m a t i o n
ermöglicht ein großer Sensor mehr kreativen Spielraum beim bewussten Einsatz der
Tiefenschärfe. Je größer der Sensor desto kleiner ist der Tiefenschärfenbereich bei
offener Blende. Gerade in der Porträtfotografie, in der mit geringen Tiefenschärfen
gearbeitet wird, spielt ein großer Sensor wie der APS-C-Sensor seine ganze Stärke
aus.Als erste Kamera ihrer Klasse ist die Samsung NX10 mit
einem hochwertigen CMOS-Sensor im APS-C-Format
(23,4 x 15.6 mm) ausgerüstet. Dieser kommt bisher nur in
Spiegelreflexkameras, wie etwa der Samsung GX20, zum
Einsatz. Im Vergleich zu kleineren Sensoren ist dieser
CMOS-Sensor deutlich überlegen, da seine großen
Pixelflächen für ein besseres Signal/Rauschverhältnis
sorgen und somit für bessere Bildqualität. Darüber hinaus ermöglicht ein großer Sensor mehr kreativen Spielraum beim bewussten Einsatz der
Tiefenschärfe. Je größer der Sensor desto kleiner ist der Tiefenschärfenbereich bei
offener Blende. Gerade in der Porträtfotografie, in der mit geringen Tiefenschärfen
gearbeitet wird, spielt ein großer Sensor wie der APS-C-Sensor seine ganze Stärke
aus.






