SLICE heißt Kodaks neue Konsumentenkamera. Wie so viele aktuelle Gadgets lässt sich auch die SLICE per Touchscreen bedienen, der hier immerhin eine Diagonale von 3,5 Zoll bietet. Den Konsumenten überzeugen soll die SLICE aber vor allem als portables Fotoalbum. In seiner Ankündigung verspricht Kodak, die Kamera könne im internen (zwei Gigabyte umfassenden) Speicher bis zu 5.000 Fotos in “HD-Auflösung” speichern, die sich direkt in der Kamera ordnen und verwalten lassen.
Mit “HD-Auflösung” meint Kodak offenbar nicht die höchstmögliche Foto-Auflösung der Kamera, wie kurzes Nachrechnen bestätigt: Teilt man die zwei Gigabyte Speicher auf 5000 Fotos auf, bleiben pro Foto nur gut 400 Kilobyte Speicherplatz – um eine 14-Megapixel-Aufnahme auf diese Größe einzudampfen, wäre schon eine brutale Kompression erforderlich.
Die interne Bildverwaltung bietet die Möglichkeit, Fotos direkt in der Kamera mit Schlagworten zu versehen, und auch eine “Face Recognition”-Funktion, mit der sich gezielt Aufnahmen wiederfinden lassen, auf denen eine bestimmte Person zu sehen ist. Der auch von anderen Kodak-Kameras bekannte Share-Button ermöglicht den unkomplizierten Upload der Bilder auf Fotoplattformen wie Flickr, die Kodak Gallery, oder den Versand per E-Mail.
Auch die Aufnahmeleistung kann sich sehen lassen: HD-Video-Aufzeichnung, ein CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 14 Megapixeln, ein Schneider Kreuznach-Objektiv mit 5-fach Zoom, und eine intelligente Aufnahmeautomatik, die die Kameraeinstellungen optimal an die Licht- und Motivsituation anpassen soll, versprechen ansehnliche Resultate.
Die Kamera soll ab März 2010 in den Farben Schwarz und Nickel erhältlich sein, die Preisempfehlung liegt bei 359 Euro.






