workshop-rote-augen-01Heute haben selbst Kameras der 100-Euro-Klasse eingebaute Blitzgeräte mit einem Verfahren zum Reduzieren des Rote-Augen-Effekts. Doch wenn Sie bei der Aufnahme auf einen direkten Blitz angewiesen sind, werden Sie trotz solcher Verfahren hin und wieder Gesichter mit roten Augen produzieren.

Die Freeware IrfanView bietet eine Möglichkeit, rote Augen im Nachhinein zu reduzieren. Die Möglichkeit, diesen Effekt dosiert anzuwenden, ist weniger bekannt, liefert jedoch oft die befriedigerenden Ergebnisse.

Darstellung mehrfach vergrößern

Image IrfanView reduziert rote Augen, indem es die Farbe in einem ausgewählten Bereich korrigiert. Auswählen müssen Sie den Bereich jedoch von Hand. Damit Sie das möglichst exakt tun können, vergrößern Sie die Darstellung des Bildes, bis die roten Augen eine bedeutende Fläche einnehmen.

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Die Pupille markieren

workshop-rote-augen-03Markieren Sie jetzt die erste Pupille, indem Sie bei gedrückter linker Maustaste den entsprechenden Bereich abfahren. Die Markierung ist bei IrfanView immer rechteckig, es fällt aber später kaum auf, wenn Ihre Markierung geringfügig über die Pupille hinaus geht.

Feintuning der Rote-Augen- Reduktion

Wählen Sie jetzt den Menüpunkt “Bild/Effekte/ Einstellungen…” und im dann erscheinenden Dialog die Option “Red Eye Reduction”. Hier können Sie einen Wert von -127 (fast kein Effekt) bis +127 (eine fast schwarze Pupille) einstellen. Im Dialogfenster können Sie unmittelbar die Wirkung Ihrer Einstellung beobachten.

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Die übrigen Pupillen markieren Sie ebenso wie die erste. Jetzt genügt es, anschließend jeweils den Menüpunkt “Bild/Rote Augen-Reduktion (Markierung)” zu wählen. Dabei wird automatisch der zuletzt eingestellte Wert verwendet.

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